+49 (0)5907 933 00 | info(at)vordembrocke.com
  • Willkommen Online
  • Toller Service - tolle Typen
  • Toller Service - tolle Typen - Planung
  • Ochsner Wärmepumpen
Kältetechnik
Kälte

Denn seit über 25 Jahren sind unsere Kälteprofis im Emsland und weit darüber hinaus für Sie im Einsatz.

... mehr

Warmetechnik
Wärme

Beim Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung bieten Wärmepumpen entscheidende Vorteile ...

... mehr

Klimatechnik
Klima

Hocheffiziente Klimatechnik sorgt für ein gesundes Lebensumfeld – Zuhause und im Büro.

... mehr

Wärme- und Kältetechnik vor dem Brocke GmbH

Verbot des Kältemittels R22! Ist Ihre Anlage betroffen?

Betroffene Kältemittel

Alle teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW). Dazu zählt insbesondere das Kältemittel R22 und alle Gemische die diesen Stoff enthalten: R22, R401A, R402A, R403B, R408A, R409A Grund für die Verbote ist die schädigende Wirkung auf die Ozonschicht

Die gesetzlichen Grundlagen

  1. FCKW-Halon-Verbots-Verordnung (gültig von 1991 bis November 2006)
  2. EG-Verordnung 2037/2000 über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen
  3. Verordnung über Stoffe, die die Ozonschicht schädigen (Chemikalien-Ozonschichtverordnung) vom 13. November 2006

Anwendung in Kälte- und Klimaanlagen und Wärmepumpen

Die Regelung bei Neuanlagen

In Deutschland sind das Kältemittel R22 und R22-haltige Gemische seit spätestens 01.01.2000 für Neuanlagen prinzipiell verboten (EG-weit und für bestimmte Anlagentypen – z.B. Haushaltskühlschränke – gelten andere Verbotstermine).

Die Konsequenz für bestehende Anlagen

  1. Bestehende Anlagen mit H-FCKW dürfen heute noch betrieben werden. Die Anlagen dürfen repariert und es darf Kältemittel nachgefüllt werden.
  2. Für bestehende Anlagen ist das Verwenden dieser Stoffe ab 01.01.2015 verboten, das heißt es dürfen keine Eingriffe in den Kältemittelkreislauf vorgenommen werden und vor allem darf kein Kältemittel mehr nachgefüllt werden. Das Betreiben der Anlage über diesen Zeitpunkt hinaus ist aber prinzipiell möglich, solange nicht in den Kältemittelkreislauf eingegriffen werden muss.
  3. Bereits ab 01.01.2010 ist das Verwenden dieser Stoffe in unverarbeiteter Form (Frischware) verboten. Es dürfen nur noch wiederverwertete Kältemittel verwendet werden, sofern diese verfügbar sind. Preise für R22 werden somit aufgrund der Verknappung exorbitant ansteigen. Andere Kältemittelsorten werden aufgrund der geringen Nachfrage nicht mehr recyclet und können somit nicht mehr angeboten werden.
  4. Wartung, Instandhaltung der Anlagen sowie Rücknahme der Stoffe nur durch sachkundiges Personal nach ChemOzonSchichtV.
  5. Verwendete Stoffe müssen rückgewonnen und zurückgenommen werden. Über die Rücknahme sind Aufzeichnungen zu führen (KrW-/AbfG).
  6. Für stationäre Anlagen ab 3 kg Kältemittelfüllmenge besteht Pflicht zur jährlichen Dichtheitsprüfung durch sachkundiges Personal. Die Anlagen müssen regelmäßig fachgerecht inspiziert und gewartet werden.
  7. Über nachgefülltes Kältemittel und durchgeführte Dichtheitsprüfungen und Wartungen müssen Aufzeichnungen geführt werden (Betriebshandbuch).

Wie geht es nach dem endgültigen H-FCKW-Verbot weiter?

  1. Für ältere Anlagen, die ohnehin bald das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben: Ersatz durch neue Anlage mit ozonunschädlichen Kältemitteln
  2. Für Anlagen, die noch in gutem Zustand sind und die weiterhin betrieben werden können: Umstellung auf eine ozonunschädliche Kältemittel-Alternative. Wir beraten Sie hierzu gerne.
  3. Das Austauschen von dem Kältemittel R22 durch das Erzatzkältemittel R422d können wir, obwohl von vielen Mitwettbewerbern angeboten, nicht empfehlen da dieses teilweise mit erheblichen Problemen verbunden ist, die sogar zum Defekt der Kälteanlage führen können.